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Australienurlaub - Teil 13 - Whitsunday Islands

Am Morgen des 08.11.2013 fuhren wir mit dem Bus zum Hafen von Airlie Beach. Wir hatten uns im Caravan Park für eine Tour zu den Whitsunday Islands angemeldet. Mit einem motorisierten Katamaran setzten wir zunächst auf Hamilton Island über. Auf dieser Privatinsel wird fast ausschließlich mit Elektroautos bzw. Golf-Caddys herumgefahren. Mit dem inseleigenen Hop-On-Hop-Off Bus erkundeten wir die Insel. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir tolle Fotos machen.

Whitsundays Whitsundays Whitsundays Whitsundays Whitsundays

In einem Resort legten wir uns an den Pool. Ein Mittagessen in der Marina Tavern war im Preis inbegriffen.

Whitsundays

Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Whitehaven Beach. Das ist ein wunderschöner strahlend heller Strand mit klarem Meerwasser. Dort wurde geplanscht und die Welt drumherum völligst vergessen. Am Strand parkte sogar ein Wasserflugzeug. Man kann nämlich auch einen Rundflug über die Inseln mit Landung am Whitehaven Beach mit Sekt-Picknik buchen. Wirklich schön wars!

Whitsundays Whitsundays

Zum Sonnenuntergang fuhren wir wieder zurück Richtung Airlie Beach. An den Küsten sahen wir sehr schöne Häuser.

Whitsundays

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Zuletzt bearbeitet am 21.10.2019 17:59

Australienurlaub - Teil 12 - Eungella/Airlie Beach

Eungella

Ausgeschlafen und wieder fit ging es am 07.11. jetzt bei Tageslicht – ohne (lebendige) Känguruhs am Strassenrand – weiter nach Eungella in den dortigen National Park. Die Fahrt dorthin war spannend. Es ging weit durch nur wenig besiedeltes Land einen Berg hoch. Ich fuhr mit unserem Caravan eine schmale Strasse in Serpentinen hoch, wobei man manchmal den Eindruck hatte, dass die Reifen schon halb in der Luft hingen. Oben angekommen sahen wir ein idyllisches Dörfchen und suchten die Zufahrt zum Nationalpark. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das ganze Gebiet Nationalpark ist. Eher zufällig entdeckten wir das "Sky Window", ein Aussichtspunkt, von dem aus man eine fantastische Aussicht hat.

Eungella Eungella Eungella

Vom Sky Windows aus wanderten wir eine Runde durch den Park bzw. eher Dschungel. Das war etwas spooky, da außer uns dort offensichtlich kein anderer Mensch unterwegs war, wir aber ständig Geräusche hörten und sich andauernd Blätter und Äste bewegten.

Eungella Eungella

Nach der Wanderung fuhren wir weiter auf der anderen Seite den Berg runter - dachten wir. Das für den Park bekannte Schnabeltier konnten wir nicht entdecken, dafür aber eine Schildkröte in einem Wasserlauf. Im Weiteren bemerkten wir, dass die Strasse eine Sackgasse war und wir fuhren wieder zurück auf das Bergplateu bzw. wieder die steile Sterpentinenstrecke runter. Diesmal fuhr Daniela und sie hatte keinen Spass beim Fahren. Eigentlich mussten wir "nur den gleichen Weg zurück fahren", jedoch gestaltete sich das etwas schwieriger. Es sah alles gleich aus. Das Navi lotste uns in eine völligst verlassene Gegend. Irgendwann ging die befestigte Strasse in einen Schotterweg über. An Pferdekoppeln vorbei standen wir letzlich mitten im Niergendwo vor einem verschlossenen Gatter einer Weide. Das Navi meinte wir müssten da durchfahren... Ich programmierte das Navi um, dass es nur noch befestigte Strassen, die einfachste und nicht schnellste Route anzeigen solle und startete es erneut. Es schien zunächst zu funktionieren. Wir wurden wieder zurück auf die befestigte Strasse gelotst, bis wir im weiten Bogen dann wieder Richtung Gatter auf der "Parkula Road" landeten. Glücklicherweise gibt's das iPhone mit GPS und T-Mobile-Vertrag, bei dem man gegen einen kleinen (-hüstel-) Aufpreis über google Maps sieht, wo auf diesem Planeten man steht. Das iPhone rettete uns - wir waren sowas von am Arsch der Welt gewesen und brauchten dann mit iPhone-Navigation eine gute Stunde, um wieder zum nächsten Highway zu gelangen.

Eungella Eungella Eungella

Wieder zurück auf dem Highway fuhren wir dann weiter nach Airlie Beach. In dem dortigen Caravan Park (Airlie Cove) mieteten wir uns für zwei Nächte ein. Abends fuhren wir mit dem Bus in die Stadt bzw. ins Dorf zum Essen.

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Zuletzt bearbeitet am 21.10.2019 18:01

Australienurlaub - Teil 11 - Bundaberg Distillery

Am Morgen des 06.11. fuhren wir weiter nach Bundaberg in die dortige Destillerie. Dort nahmen wir an einer zweistündigen Führung teil. Es war sehr interessant den Herstellungsprozess dieses leckeren Rums zu erfahren. Basis ist die „Molasses“. Und wenn einem etwas tolles widerfährt oder eine richtige Aussage getroffen wird, ist das ein „Hazzaah“ wert. Am Ende der Führung ging es in die destillerieeigene Bar zur Verköstigung. Zwei Drinks waren bei Führungen inklusive. Daniela musste fahren, also hatte ich mehr als nur meine zwei Freidrinks zur Verfügung. :-) Im Souvenir-Shop kaufte ich mir ein tolles Badetuch mit einem Eisbären drauf - das Maskottchen der Bundy-Distillerie, außerdem zwei schöne Rumgläser mit Jubiläumsprägung, sowie zwei kleine Fläschlein Rum.

Bundaberg Bundaberg Bundaberg Bundaberg Bundaberg Bundaberg

Nachdem ich etwas angeschickert war, fuhren wir (also Daniela fuhr) weiter Richtung Norden. Zwischendurch gab es wieder Buschbrände und große Rauchschwaden. Wir hatten uns im Vorfeld nicht gedacht, dass wir soo lange unterwegs sein würden. Es wurde immer dunkler und wir hatten die geplante Etappe bei weitem noch nicht geschafft.

Bundaberg Bundaberg

Als es richtig dunkel war bin ich noch ein Stück gefahren. Nachdem wir tagsüber nur plattgefahrene Känguruhs am Strassenrand liegen sahen, waren des nachts um so mehr ihrer lebendigen Artgenossen (große noch dazu) am Strassenrand herumgehoppelt und guckten in unsere Scheinwerferlichtkegel. Das wurde uns dann doch irgendwann zu riskant, so dass wir auf einem großen Rastplatz am Bruce Highway parkten und uns dort im Camper schlafen legten.

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Zuletzt bearbeitet am 21.10.2019 18:02

Australienurlaub - Teil 10 - Fraser Island

Am Morgen des 05.11.2013 machten wir uns zeitig auf, Frühstück im Wohnwagen, dann gleich vor an die Einfahrt zum Caravan-Park. Dort wurden wir von Bus zur gestern gebuchten Fraser-Island-Tour eingesammelt. Mit einigen anderen Touristen (darunter auch andere Deutsche) ging es dann mit der Fähre auf Fraser Island. Es handelt sich dabei um die größte Sandinsel der Welt und sie gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Über die Insel wurden wir mit einem allradbetriebenen Bus kutschiert. Die Fahrt allein war schon ein Abenteuer - echt sehr schaukelig. Gelegentlich war der Bus im Sand stecken geblieben und musste mit diversen Manövern wieder freigefahren werden. Zu allererst fuhren wir zur "Central Station". dort wurde uns von unserem Fahrer (Kevin) einiges zur Geschichte der Insel erzählt. Ebenso Verhaltensregeln in Bezug auf die Dingos mitgeteilt. Der Dingo (Canis lupus dingo) ist mit ca. 300 Tiere auf der Insel verbreitet. Fraser Island ist eines der letzten Rückzugsgebiete des ursprünglichen Dingos. Immer wieder kam es zu Zwischenfällen, die mit Verletzungen für die Menschen endeten. Daher wurden wir ermahnt, kein Essen und auch sonst nichts herumliegen zu lassen, außerdem Dingos nicht zu nahe zu kommen. Wir habe keinen einzigen gesehen. Nach einem kleinen Spaziergang über einen Bach und durch den Urwald ging es dann mit dem Bus weitert zum Eurong-Beach-Resort wo es Mittagessen gab. Dort ging es dann auch weiter auf den an der Ostküste gelegenen "75-Mile-Beach". Er wird als Highway, wie auch als Start-/Landebahn für Kleinflugzeuge genutzt.

Fraser Island Fraser Island Fraser Island

Wir hatten die Möglichkeit einen Rundflug über die Insel zu unternehmen, jedoch nahmen wir diese nicht wahr. Wir wurden den 75-Mile-Beach entlang gefahren bis zum Wrack der "Maheno". "Im Jahr 1935 lief an der Ostküste der Insel der ehemalige Luxusliner S.S. Maheno während eines für die Jahreszeit untypischen Zyklons auf Grund. Die Maheno sollte in Japan verschrottet werden und wurde dazu von einem kleineren Schiff gezogen. Um den Strömungswiderstand zu verringern, hatte man der Maheno Schrauben und Ruder ausgebaut, wodurch sie in dem Sturm nicht mehr selbst manövrieren konnte. Versuche, das gestrandete Schiff loszubekommen, scheiterten. In den ersten Jahren wurde die Maheno von den Bewohnern der Insel unter anderem für Hochzeiten und Feste genutzt. Später diente sie der Royal Australian Air Force (RAAF) als Zielobjekt. Heute sind nur noch die oberen Decks des Schiffes sichtbar."[Quelle: wikipedia] Danach machten wir einen kurzen Spaziergang bei "The Pinnacles" - das sind Hügel aus verschiedenfarbigen Sandschichten. Außerdem sahen wir uns "Eli Creek" an. Dies ist der größte Süßwasserstrom der Ostküste von Fraser Island und fördert über 4 Millionen Liter Wasser pro Jahr. Einige der Tourteilnehmer planschten im Creek.

Fraser Island Fraser Island Fraser Island

Im Weiteren fuhren wir zum Lake McKenzie. Das ist einer der fast 200 Süßwasserseen, die ein extrem sauberes und klares Wasser aufweisen. Dort planschten dann auch wir ein bisschen im Wasser bis es wieder auf den Rückweg zur Fähre ging. Da gerade Ebbe war mussten wir allerdings an der Anlegestelle noch warten, bis die Fähre anlegen konnte. Somit ging die Sonne auf der Rückfahrt schon langsam unter.

Fraser Island Fraser Island

Als wir wieder am Caravan-Park ankamen war es schon stockdunkel. Trotzdem gingen wir noch etwas im Dorf spazieren und zum Abendessen ins "Wild Lotus".

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Zuletzt bearbeitet am 21.10.2019 18:03

Australienurlaub - Teil 9 - Noosa Heads/Hervey Bay

Nach dem gestrigen Schrecken beim Verlaufen und dem guten Gefühl, sich auch in Australien auf T-Mobile verlassen zu können, war heute der Plan, den "Noosa National Park" zu besuchen und gen Nachmittag/Abend zum Campingplatz in Torquay weiterzufahren. Der National Park ist wirklich schön. Wir wählten eine ca. 6 km lange Route und liefen zunächst an der Küste entlang, dann mitten durch den Park zurück. Ein Punkt auf der Route nennt sich "Hell's Gates". Dort rauscht die Brandung unten an der Küste besonders laut. Außerdem kann man mit etwas Glück in der Ferne auf dem Meer Wale sehen. Wir haben tatsächlich einen erspäht (mit Teleobjektiv).

Noosa National Park Noosa National Park Noosa National Park Noosa National Park

Der Wanderweg war super. Tolle Pflanzen, direkt an der Küste, Vögel, Wale und angenehmes Klima. Bei Hell's Gates wurden wir von einem Kinderonkologen aus Brisbane angesprochen. Der bemerkte unseren Rucksack vom ERS 2013 und fragte, ob wir damals in Barcelona einen Kollegen von ihm getroffen hätten - hatten wir nicht.

Noosa National Park Noosa National Park

Nachmittags ging es dann weiter Richtung Hervey Bay bzw. genauer in den Caravan Park „Fraser Lodge Holiday Park” in Torquay. Dort buchten wir uns für zwei Nächte ein. Zum Abendessen gingen wir ins Restaurant des Torquay-Hotels.

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Australienurlaub - Teil 8 - Brisbane/Tewantin

Nachdem alle Akkus aufgeladen und das Auto wieder frisch befüllt bzw. geleert war, brachen wir nach Brisbane auf. Nachdem die Erfahrung aus Sydney zeigte, dass es wenig Spass macht, mit dem Camper durch die Stadt zu fahren, stellten wir das Fahrzeug am Flughafen von Brisbane auf einen Parkplatz für größere KFz ab. Vom International-Terminal aus fuhren wir dann mit der Skyrailway ins Zentrum. Dort war es echt richtig heiß gewesen und wir suchten uns zunächst ein schattiges Plätzchen zum Trinken und Eis essen - ein Café mit Blick auf die City Hall. Wir kamen an einer imposanten Kirche (Uniting Church) vorbei.

Brisbane Uniting Church Brisbane City Hall

Brisbane ist zwar nicht wirklich klein, jedoch sind die Sehenswürdigkeiten innerhalb eines Tages abzuhaken. Wir spazierten durch die Stadt und sahen uns noch den Botanischen Garten an. Der ist wirklich empfehlenswert und schön. Ansonsten noch den ANZAC-Square und wir schlenderten durch die Einkausfsmeilen und die Queen-Street-Mall.

Brisbane Botanic Garden Brisbane Botanic Garden Pflanzen Brisbane Botanic Garden Pflanzen Brisbane Botanic Garden Pflanzen

In der Stadt spielte die "Crooked Fiddle Band" - irische Folklore denke ich. Das gefiel und ging ins Ohr, so dass wir uns dort direkt eine CD kauften.

Brisbane Musik

Mittags fuhren wir wieder zum Terminal zurück und dann mit dem Camper weiter an der Sunshine Coast vorbei nach Tewantin auf den Camping Platz „Noosa Bougainvillia Holiday Park“. Dort buchten wir uns eine Nacht ein. Abends gingen wir spazieren - blöderweise ohne zu wissen wohin und natürlich ohne Straßenkarte, die lag im Camper. Nachdem wir im gefühlten australischen Nirgendwo waren, es inzwischen stockdunkel war und wir nicht mehr ohne Weiteres zum Campingplatz zurückfanden (Anmerkung: Ich wusste natürlich fast ganz genau in welcher Richtung der Platz war. ;-)) buchte ich mir dann den T-Mobile Day-Pass. Somit konnte ich Google-Maps auf dem Handy nutzen und nachsehen wo wir waren resp. wohin wir gehen müssen. Wir waren in der Tat nicht weit weg vom Camping-Platz musste allerdings über einen Umweg zurück, da wir nicht mitten in der Nacht die Bundesstrasse entlang laufen wollten.

Tewantin GPS

Wieder am Camping-Platz angekommen kauften wir uns noch ein Eis am Stiel als Nachtisch. Zum Essen kochte ich Spaghetti mit Tomatensauce.

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Zuletzt bearbeitet am 21.10.2019 18:04